There’s No Such Thing As Free Lunch

There’s No Such Thing As Free Lunch

alles hat seinen Preis (wörtlich: so etwas wie kostenloses Mittagessen gibt es nicht)

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts boten viele amerikanische Kneipenwirte kostenloses Mittagessen (free lunch) an, vorausgesetzt dass man etwas zum Trinken kaufte. Damit war das Essen natürlich nicht umsonst, sondern die Kosten dafür waren im Getränkepreis enthalten.

Seit Anfang der 1940er Jahre wurde there’s no such thing as free lunch von Ökonomen verwendet, seit Ende desselben Jahrzehnts auch in der Version there ain’t no such thing as a free lunch, die man oft als Akronym TANSTAAFL finden kann.

Beispiele:

There’s no free lunch, and we pay, one way or the other, for the way our country handles inequality and poverty issues. (Alles hat seinen Preis und wir zahlen so oder so dafür, wie unser Land mit Fragen von Ungleichheit und Armut umgeht.)

„There is no free lunch and someone will have to pay for it,“ the governor said in a statement, after his proposal to finance road repairs was rejected by voters. (»Alles hat seinen Preis und jemand wird dafür bezahlen müssen«, sagte der Gouverneur in einer Stellungnahme, nachdem sein Gesetzesvorschlag zur Finanzierung der Straßenausbesserung von den Wählern zurückgewiesen wurde.)

Good to know

In den USA gibt es keine Volksentscheide auf Bundesebene, da diese in der Verfassung nicht vorgesehen sind. Allerdings erlauben die Verfassungen von 24 Bundesstaaten ihren Bürgern, einen Volksentscheid durch Unterschriftensammlungen zu initiieren. Auch auf lokaler Ebene finden oft Volksentscheide statt, insbesondere wenn es um Fragen des Finanzhaushalts geht.

Nützliche Vokabeln

business lunch – Geschäftsessen (zu Mittag)
constitution – Verfassung
referendum – Volksentscheid
proposal – Vorschlag eines Gesetzes im Volksentscheid

Die sichere Beherrschung von Redewendungen stellt das i-Tüpfelchen beim Erlernen einer Fremsprache dar. Der »Bessersprecher Englisch (US)« bringt Ihnen weitere 150 Redewendungen aus dem amerikanischen Englisch bei, erklärt Ihnen den kulturellen Background der Sprichwörter und liefert Beispielsätze, nützliche Vokabeln und praktische Übungstests zum Überprüfen des Gelernten.

Nächster Artikel:
Vorheriger Artikel:
Dieser Artikel wurde geschrieben von

Kai Blum wurde 1969 in Rostock geboren und hat in Leipzig Germanistik, Geschichte und Amerikanistik studiert. Nebenher schrieb er dort für eine Lokalzeitung. 1994 wanderte er in die USA aus und wohnte anfangs in Washington, D.C. und später in Virginia sowie South Dakota. Seit Ende der Neunziger Jahre lebt er in Michigan. Beruflich war er bisher u.a. im Buchhandel, in einer Bibliothek und vor allem im Internet-Bereich tätig. Gegenwärtig leitet er bei einer PR-Agentur in Detroit den Bereich Suchmaschinen-Marketing. Kai Blum erhielt Anfang 2006 die amerikanische Staatsbürgerschaft.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *